Der Sternenhimmel im Februar 2017 in Frauenau

Sternenhimmel im Februar

Sternenhimmel
Bild 1  Sternenhimmel in Südrichtung gegen 21.00 MEZ, Ende Februar

Die Milchstraße zieht sich vom tiefen Südosten fast geradlinig unter dem Polarstern hoch in den Norden des Sternenhimmels. Die auffälligsten Sternbilder des Monats Februar sind die Zwillinge und der Orion mit seinen Nebeln im „Gehänge“ und den „Gürtelsternen“.Tief im Süden über dem Horizont ist unser heller Nachbarstern Sirius im Sternbild „Großer Hund“ zu sehen. (Bild 1)
Rechts oberhalb der Zwillinge ist das Sternbild „Fuhrmann“ zu sehen. Sein Hauptstern Capella ist deutlich als sehr heller Stern zu sehen. Er gehört zu den hellsten Sternen an unserem Nachthimmel. Er ist ein Doppelstern. Der Hauptstern ist so durchsichtig und der ihn umlaufende Stern so lichtintensiv, dass dieser durch ihn hindurch scheint. (Bild 2) Im Sternbild Fuhrmann sind 3 offene Sternhaufen erkennbar, die mit einem Feldstecher gut zu beobachten sind.

Sternenhimmel2
Bild 2  Sternenbild Fuhrmann mit Capella als Hauptstern und 3 offenen Sternhaufen

Sternenhimmel3
Bild 3  Sternenhimmel in Westrichtung gegen 20.00 MEZ, 28. Febr. 2017

Die Beobachtung des Sternenhimmels zeigt am Abend gegen 20.00 MEZ tief im Westen die Planeten Venus und Mars zusammen mit der schmalen Sichel des aufgehenden Mondes. Die Venus bleibt weiterhin der Abendstern.
Venus und Mars stehen jetzt 15° und 20°  über dem Horizont. Die Beobachtung müsste möglich sein, je nach Aufstellungsort in Frauenau.Am oberen Bildrand ist mit einem einfachen Fernglas der Andromeda-Nebel zu beobachten (gelber Pfeil)
Der Planet Jupiter geht Anfang Februar erst um 23.32 MEZ im Osten auf. Bis Ende des Monats verfrüht er seine Aufgangszeit auf 21.42 MEZ.  Er bleibt fortan nun der sichtbare Planet fast der ganzen  Nacht.

Der Planet Saturn erscheint am 1. Februar ab 5.00 MEZ im Osten. Am Monatsende geht der Ringplanet bereits um 3.25 MEZ auf.  Am 21. Februar zieht die abnehmende Mondsichel an ihm vorbei. Im Fernglas kann man seinen derzeit sehr weit geöffneten Ring beobachten. Der Ring besteht aus feinsten Staubteilchen bis zu größeren Brocken, sogenannter „Restmüll“ aus der Planetenentstehung.

Sternenhimmel4
Bild 4  Halbschattenfinsternis des Mondes am 11. Februar 1.44 MEZ
(Aufn. NASA)

Am 11. Februar findet kurz nach Mitternacht eine Halbschattenfinsternis statt. Der Ein- und Austritt aus dem Schatten ist ohne Spezialinstrumente (besonders empfindliche Photometer)nicht messbar. Nur das Maximum ist – zwar etwas mühevoll – bei gutem klaren Wetter zu erkennen. (s. Mondbild in der Mitte).

Sonne

Sternenhimmel5

Die Sonne hat derzeit keine aktiven Fleckengruppen.  Das Magnetfeld weist 2 schwach aktive Felder auf, die aber nicht in die äußere „lichtabgebende“ Schicht (=Photosphäre) hineinreichen. Die Corona- Aufnahmen zeigen schwache Aktivität.
(Bilder 1, 2, 3  aus Kosmos Himmelsjahr 2017)

Frauenau,  05.02. 2017 / Jc

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