Der Sternenhimmel im März 2017 in Frauenau

Sternenhimmel im März

Sternenhimmel
Bild 1  Sternenhimmel in Südrichtung gegen 22.30 MEZ, Anfang März

Die Milchstraße zieht sich vom tiefen Süden leicht nach Westen schwingend  hoch in den Norden des Sternenhimmels. Das auffälligste Sternbild des Monats ist der „Löwe“ mit seinem Hauptstern Regulus (östlich). Mehr westlich ist auf etwa gleicher Höhe das Sternbild „Zwillinge“ mit seinen beiden Kopfsternen „Castor“ und „Pollux“ zu erkennen.
Unterhalb der Zwillinge leuchtet deutlich „Prokyon“, Hauptstern des Sternbildes „Kleiner Hund“. Tief im Südwesten steht unser hellster Nachbarstern „Sirius“ des Sternbildes „Großer Hund“. Sirius und Orion verabschieden sich schon am späten Abend allmählich vom Nachthimmel.

Die Planeten

Planeten
Bild 2  Sternenhimmel in Westrichtung gegen 20.00 MEZ, 1. März 2017

Die Beobachtung des Sternenhimmels zeigt am Abend gegen 20.00 MEZ tief im Westen die Planeten Venus und Mars zusammen mit der schmalen Sichel des zunehmenden Mondes. Die Venus bleibt nur noch kurze Zeit der Abendstern. Rechts oben ist der Andromeda-Nebel bei dunklem Nachthimmel mit bloßem Auge zu sehen (gelber Pfeil).

Sternenhimmel2
Bild 3  Jupiter als Planet der Nacht steht am 14. März gegen 22.00 MEZ tief im Osten-Südosten, dicht beim Mond

Der Planet Jupiter steht am 14. März gegen 22.00 MEZ morgens tief im Osten. Der Mond steht dicht bei ihm. Unter ihm ist der Hauptstern des Sternbildes „Jungfrau“ die „Spica“ zu sehen. Links oberhalb des Jupiters leuchtet der rote Riesenstern „Arktur“ des Sternbildes „Bootes“, genannt der Bärenhüter.
Rechts oberhalb des Jupiter ist das Sternbild „Löwe“ mit „Regulus“ auszumachen.

StenenhimmelB4
Bild 4  Nachthimmel am 29. März gegen 21.00 MESZ tief im Westen. Neben dem Neumond steht der Merkur, senkrecht oberhalb ist der Mars zu sehen.

Am Ende des Monats ergibt sich nochmals eine besondere Planetenkonstellation. Dieses Mal mit dem Merkur, unser kleinster Festkörper-Planet, der nur über eine sehr schwache Rest-Atmosphäre verfügt.  Der geringe Abstand des Merkur zur Sonne lässt wegen der hohen Temperaturen (> 500°C) keine stabile Atmosphäre zu. Der Merkur steht direkt neben dem Neumond. Seine schwach erkennbare  Oberfläche wird durch die Reflexion von der durch die Sonne beleuchteten Erdoberfläche verursacht.
Oberhalb vom Mars kann man die „Plejaden“ erkennen (roter Pfeil). Diese Sternengruppe wird auch Siebengestirn genannt (griechische Mythologie). Alle Sterne dieser Gruppe sind sehr junge Sterne, die teilweise noch über Reste ihres Urnebels aus der Entstehungszeit verfügen. Aufnahmen von Großteleskopen zeigen dieses deutlich. (Bild 5)

PlejadenBild 5  Plejaden (Aufnahme: C. Jakobs, IAS-Sternwarte - Namibia)

Der Planet Saturn geht am 1. März erst um 3.21 MEZ, am 15.3. um 2.30 MEZ und am 31.3. um 2.27 MESZ im Osten auf. In den kommenden Monaten wird er den Jupiter als Planeten der Nacht ablösen.

Sonne

Sonne

Die Sonne hat derzeit eine aktive Fleckengruppe (blauer Pfeil).  Das Magnetfeld weist 4 sich aktivierende Felder auf, die aber nicht in die äußere „lichtabgebende“ Schicht (=Photosphäre) hineinreichen. Die Corona- Aufnahmen zeigen schwache Aktivität. Bezüglich „Massenauswurf“ erreichen aber nur wenige „Mass-Ejections“ die Erde.
Es wird in Fachkreisen derzeit diskutiert, ob in absehbarer Zeit das derzeitige Flecken-Minimum eine Wiederholung der verlängerten Winterzeit („kleine Minimum Eiszeit“) vor ca. 500 Jahren bedeuten könnte. 

Frauenau, 27.02.2017 / Jc

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